Bürgermeisterbrief

Möglichkeiten zukunftsweisender Gemeindeentwicklung

20. Dez 2017

Liebe Öblarnerinnen, liebe Öblarner, liebe Jugend.

Bereits im „Öblarn aktiv“ vor einem Jahr machte ich mir Gedanken, wie man Öblarn aus dem Dornröschenschlaf wecken könnte, da in den vergangenen Jahrzehnten einiges verabsäumt wurde. Es ist damals kein zukunftsweisendes Projekt entstanden, das Wirtschaft, Wohnqualität oder Sicherheit für unsere Gemeindebürger gesteigert hätte. Dass dazu viele kleine Dinge im Vorlauf notwendig sind, wäre leicht zu verstehen, wenn nicht nach wie vor Eigeninteressen bzw. Parteidenken so stark im Vordergrund stünden.

Der Weg von der Idee bis zur Umsetzung ist in unserer Gemeinde ein sehr steiniger. Sobald auch nur eine Person einen Nachteil für sich befürchtet, wird protestiert, egal wie hoch das Interesse der Öffentlichkeit ist. Sofort springt eine Gegenpartei auf und unterstützt den Verhinderer. Sogar im Gemeinderat werden Meinungen vertreten, die für eine zukunftsorientierte Ortsentwicklung hinderlich sind. Gegen Projekte mit dem Argument der Sparsamkeit die Hand zu heben, obwohl die Finanzierung zur Gänze über Bedarfszuweisungen gesichert ist, oder weil das geplante Projekt nicht mit den Eigeninteressen übereinstimmt, ist nicht zielführend.

Natürlich weiß ich, dass Bedarfszuweisungen unser aller Steuergelder sind, aber würde ich nicht durch geschickte Verhandlungen sehr erfolgreich Geld von unserem Landeshauptmann bekommen, holt es sich eine andere Gemeinde. Die Beispiele wie Kinderkrippe, Straßenabschnitt Sonnberg, Aufschließung Öblarn Ost, Ankauf Gewerbepark Niederöblarn usw. haben viel Geld gekostet, aber keines dieser Projekte hat die Gemeinde weiter verschuldet. Im Gegenteil, der Verschuldungsgrad ist seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister von 3,56% Rechnungsabschluss 2014 auf 1,67% Voranschlag 2018 gesunken. 

Die Walchen hat uns heuer wieder einmal gezeigt, wie hilflos wir Menschen gegenüber den Naturgewalten sind. Innerhalb von Minuten sind Schäden in Millionenhöhe entstanden. Es sind große Kosten auf die Gemeinde zugekommen, die ohne Hilfe von Land und Bund niemals bezahlt werden könnten. Aber Dank der großartigen Unterstützung sind für uns als Gemeinde fast keine Kosten entstanden. Danke noch einmal an alle, die ihren persönlichen Beitrag geleistet haben.

Liebe Öblarnerinnen, liebe Öblarner, ich habe in diesem Beitrag trotz der friedlichen Weihnachtszeit einige kritische Worte gewählt. Es ist mir wichtig, auf diesem Wege meine Meinung bzw. Bedenken in der Funktion als Bürgermeister zur Kenntnis zu bringen. Vielleich kann ich damit bewirken, dass mehr Rücksicht auf andere Leute genommen wird, auch wenn dabei für sich selber ein erträglicher Nachteil entsteht. Das wäre heuer mein Wunsch als Bürgermeister an das Christkind bzw. an euch, liebe Öblarner.

Ich wünsche allen Öblarnerinnen und Öblarnern frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2018.

Als Ortsparteiobmann der ÖVP Öblarn darf ich mich bei allen ParteikollegInnen für die Zusammenarbeit bedanken und für das kommende Jahr bitten, mit frischem Schwung die Stärkung und Weiterentwicklung unserer Gemeinde anzugehen. Ich wünsche euch, liebe Freunde in der ÖVP-Familie alles Gute in Haus und Hof und im Besonderen auch unserem Redaktionsteam unter der Führung von Karl Edegger alles Gute und weiterhin viel Freude im nächsten Jahr.

Euer Bürgermeister und Ortsparteiobmann

Franz Zach

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