Bürgermeister

Gemeinde positiv gestalten – auch gegen Widerstand

12. Apr 2018

 

Welche Entwicklung ist für Öblarn gut? Hat die Entwicklung unserer schönen Marktgemeinde in den letzten 50 Jahren gut funktioniert, oder war es zu wenig? Wurden Ideen oder Visionen umgesetzt, oder wurden sie verhindert? Scheiterten manche gute Ideen letztendlich an der Finanzierung? Mein Eindruck bei genauer Betrachtung dieser Fragen: Visionäre, die zum Wohle der Gemeinde und zum Wohle der Gemeindebürger Öblarn die Zukunft entwickeln wollten, sind immer wieder gescheitert.

Wir haben eine lebenswerte Marktgemeinde mit einem wunderschönen Marktplatz. So drücken es Besucher immer wieder aus, die zum ersten Mal nach Öblarn kommen. Ja, ich gebe ihnen Recht. Aber ist das genug, wenn wir darauf verweisen können, dass Öblarn vor vielen Jahrzehnten die „Perle des Ennstales“ genannt wurde? Ich kann mich damit nicht zufrieden geben, sonst wäre ich nie Bürgermeister geworden. Ich bin kein Mensch, der sich zurücklehnt oder blind durch Öblarn fährt und dafür seine Bürgermeisterentschädigung kassiert.

Derzeit gibt es in Öblarn eine Gruppe von Gemeindebürgern, die gemeinsam mit mir bereit sind, für unseren Ort zu arbeiten und mit wirklich vielen guten Projektideen Öblarn fit für die Zukunft machen wollen. Neben Bedarfszuweisungen vom Land, für die ich mich sehr einsetze, gibt es noch geschickte Frauen und Männer, die sich im Förderdschungel von Land, Bund und EU engagieren, um diese Projekte auch finanzieren zu können.

Eigentlich hört sich das alles sehr gut an, aber leider gibt es auch eine Hand voll Menschen in Öblarn, die die Umsetzung von Visionen und Zukunftsprojekten schon viele Jahre „erfolgreich“ verhindert haben. Ein Paradebeispiel ist die öffentliche WC-Anlage. Natürlich hat jeder das Recht auf seine persönliche Meinung, aber dass aus Eigeninteresse Gemeinschaftsprojekte mit unsachlichen Argumenten be- und verhindert werden, etwa mit der Aussage, die WC-Anlage sei nur ein Denkmal für Bürgermeister Zach, ist feig und egoistisch. Ein weiteres Beispiel: Die Idee, das „Gundlhaus“ abzutragen und wieder aufzubauen, damit altes Kulturgut nicht verloren geht, ist nur möglich, weil sich einige Leute bereit erklärt haben, Geld zur Verfügung zu stellen zum Wohle von Öblarn. Der Wiederverkauf ist nicht einfach, aber Gut Ding braucht Weile. Auch hier wird mit Schadenfreude über noch nicht gelungenen Verkauf nicht gegeizt. Sogar in der Riege der Gemeinderäte gibt es Personen, die sich darüber amüsieren können.

Menschen, denen etwas am Ort liegt und die sich Gedanken über die Zukunft machen, sprechen mich immer wieder auf der Straße an und geben mir Hoffnung und Ermutigung, dass wir in der von uns gestarteten Form weiterarbeiten. Deshalb werden wir unsere Ziele weiterverfolgen und das Beste für Öblarn versuchen. Wir wollen die Gemeinde positiv gestalten, auch gegen den Widerstand einzelner. Danke an alle, die mit uns versuchen, Öblarn seinen verlorenen Glanz wieder zurückzugeben!

Ich wünsche Euch allen frohe Ostern und ein fröhliches, wenn auch aufregendes Festspieljahr!

Euer Bürgermeister

Franz Zach

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